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09. September 2016

Marilyne Andersen und Steven Holl erhalten den ersten internationalen Daylight Award

 

Der Daylight Award prämiert weltweit herausragende Arbeiten zum Thema Tageslicht in den beiden Kategorien Wissenschaft und Architektur mit einer Preissumme von je EUR 100'000. Die erstmaligen Preisträger sind Marilyne Andersen, Professorin für nachhaltige Gebäudetechnologie an der École Polytechnique Fédérale in Lausanne und Steven Holl, Architekt in New York und Bejing.

Der internationale Daylight Award ist aus dem etablierten Schweizer Architekturpreis «Tageslicht Award» und zwei dänischen Preisen für Tageslicht hervorgegangen. Er wird von der Velux Stiftung und ihren zwei dänischen Schwester-Stiftungen vergeben. Eine international renommierte Jury rund um den ETH Professor Hubert Klumpner wählte die beiden Preisträger aus:

Marilyne Andersen wird für ihren exzellenten Beitrag zur internationalen Tageslicht-Forschung gewürdigt. Ihre interdisziplinäre wissenschaftliche Arbeit zeichnet sich einerseits durch das Zusammenspiel von Forschung und Praxis aus, und andererseits durch den Fokus auf die Auswirkungen von Tageslicht auf Gesundheit und Wohlbefinden.



 

Steven Holl hat aufgrund seiner kontinuierlichen und inspirierenden Arbeit den Daylight Award in der Architektur gewonnen.  Seine Arbeiten beeindrucken durch die Hervorhebung von Raum und Licht und schaffen dadurch das Erlebnis einer emotionalen Architektur mit einem starken Bezug zur menschlichen Erfahrung.

 

Die Bedeutung von Tageslicht

Tageslicht ist die primäre Quelle von Licht in Gebäuden und seit Jahrhunderten ein wesentlicher Bestandteil der Architektur. Unser Körper braucht Tageslicht, wie er Nahrung und Wasser braucht. Tageslicht ist ein Nährstoff für unsere Stoffwechselprozesse und wir wissen, dass Tageslicht die Sehkraft und eine allgemeine psychische Gesundheit verbessert und eine positive Wirkung auf die Leistung, Aufmerksamkeit, Zufriedenheit und Fähigkeit zu Lernen hat.

Die Stiftungen hinter der Auszeichnung

Der Daylight Award wird von den gemeinnützigen Stiftungen Villum Fonden (DK), Velux Fonden (DK) und Velux Stiftung (CH) vergeben. Die Stiftungen unterstützen eine breite Palette von gemeinnützigen wissenschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten.

Die drei Stiftungen vergeben seit 1980 Tageslicht Auszeichnungen u.a. an Jørn Utzon, Henning Larsen, Peter Zumthor, SANAA, Richard Perez, James Carpenter, Lacaton & Vassal, Gigon Guyer und Bob Gysin, in Dänemark und in der Schweiz. Mit dem Daylight Award für den Bereich Wissenschaft und Architektur schaffen sie zwei Auszeichnungen mit internationaler Reichweite und Anerkennung.

Für weitere Informationen:

 

http://www.TheDaylightAward.com/

24. März 2016

Velux Stiftung ermöglicht Durchbruch in Alzheimer Forschung

Mit der Entdeckung eines Wirkstoffes, der das krankheitsverursachende Enzym gezielt blockiert, ist ein entscheidender Durchbruch zur Behandlung von Alzheimer gelungen.

Der Velux Stiftung Professor Lawrence Rajendran von der Universität Zürich hat zusammen mit Forschern aus der Schweiz, Deutschland und Indien einen neuen Wirkstoff entdeckt, welcher eine wichtige Enzymfunktion zur Entstehung der schädlichen Plaques von Alzheimer spezifisch in der entsprechenden Zellstruktur blockieren kann.

Das sind bemerkenswerte Neuigkeiten, waren die bisherigen Möglichkeiten Alzheimer zu behandeln sehr begrenzt und begleitet von schweren Nebenwirkungen. Denn die heutigen Medikamente blockieren nicht nur die schädlichen Prozesse, sondern greifen auch lebenswichtige Zellfunktionen an. Das Forschungsteam wählte einen innovativen Ansatz und entwickelte einen potentiellen Medikamenten-Wirkstoff, welcher das Enzym β-Sekretase nur lokal blockiert und so die lebenswichtigen Zellfunktionen aufrechterhalten kann. Nur in gewissen Zellstrukturen, den Endosomen bewirkt das Enzym die Entstehung der schädlichen Proteinplaques. «Indem wir einen Wirkstoff entwickeln konnten, welcher die β-Sekretase einzig in den Endosomen blockiert, eröffnet sich die Möglichkeit eine Behandlung zu entwickeln, die keine schweren Nebenwirkungen verursacht», sagt Rajendran. In der nahen Zukunft wollen die Forscher den Wirkstoff weiterentwickeln, um ihn dann an Mäusen zu testen, bevor klinische Tests in Alzheimer Patienten möglich sein werden.

Mit der finanziellen Unterstützung der Velux Stiftung konnte Lawrence Rajendran im Jahr 2009 an die Universität Zürich berufen werden. Die Stiftung will Wissenschaftler wie Rajendran fördern, welche mit ihrer Forschungsarbeit Wirkung und Leadership zeigen, zwei der Hauptkriterien der Stiftung.

Saoussen Ben Halima, Sabyashachi Mishra, K. Muruga Poopathi Raja, Michael Willem, Antonio Baici, Kai Simons, Oliver Brüstle, Philipp Koch, Christian Haass, Amedeo Caflisch, and Lawrence Rajendran. Specific Inhibition of β-Secretase Processing of the Alzheimer’s Disease Amyloid Precursor Protein. Cell Reports. February 25, 2016.
doi: 10.1016/j.celrep.2016.01.076


26. Februar 2016

Den Publikationsprozess revolutionieren: Sciencematters

Die Publikationsplattform Sciencematters will den akademischen Publikationsprozess revolutionieren und wurde mit Hilfe der Velux Stiftung realisiert.

Der wissenschaftliche Publikationsprozess geriet in den letzten Jahren immer wieder unter Beschuss. Der Druck in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften zu publizieren ist enorm. Die Zeitschriften wählen bevorzugt Manuskripte mit einer 'guten Geschichte' und neuen Resultaten aus. Der Review-Prozess dauert daher Monate bis zu Jahren bis die Resultate publiziert werden. Sciencematters hingegen verspricht eine schnelle Publikation der einzelnen Bestandteile einer Geschichte, nämlich einzelner Beobachtungen. Diese werden innerhalb von 14 Tagen in einem dreifach blinden peer-review Prozesses begutachtet und danach kostenlosen auf der webbasierten Plattform veröffentlicht. Der dreifach blinde peer-review Prozess garantiert, dass die Resultate unabhängig von der Herkunft begutachtet werden. Im Laufe der Zeit will die Plattform ein Netzwerk aufzeigen: welche Beobachtungen werden von anderen Studien gestützt oder in Zweifel gezogen? Dieses Netzwerk soll ermöglichen die Resultate im Kontext zu lesen.

Dank der frühen und substantiellen finanziellen Unterstützung der Velux Stiftung konnte Sciencematters realisiert werden. Dies ist ein Vorzeigeprojekt, wenn es darum geht ein dringliches Problem mit einem innovativen, und out-of-the-box Ansatz zu lösen und erfüllt damit eines der Hauptkriterien der Velux Stiftung. «Sciencematters hat das Potential die geltenden Regeln im wissenschaftlichen Publikationsprozess zu verändern. Das ist die Art Hebelwirkung, welche die Velux Stiftung mit ihrer Fördertätigkeit erzeugen will», sagt der Direktor der Stiftung, Lukas von Orelli.


27. April 2015

UN Global Compact – neuer Standard in der Vermögensverwaltung


Seit Anfang 2015 richtet die Velux Stiftung ihre Vermögensverwaltung am Global Compact aus – eine weltweite Initiative der Vereinigten Nationen für eine nachhaltige Geschäftsführung.

Das Herz des Global Compact stellen die 10 universell anerkannten Prinzipien dar, welche Richtlinien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung festlegen. Für die Velux Stiftung heisst dies, dass unsere Investitionen ausschliesslich in Unternehmungen getätigt werden, welche nicht gegen diese Grundwerte verstossen. Der Stiftungsrat ist überzeugt, dass die Velux Stiftung auch durch ihren Kapitaleinsatz Wirkung erzielt. In Zukunft soll die positive Förderwirkung durch die Investitionen unterstützt, oder zumindest nicht geschmälert werden.

Konkret leistet die Velux Stiftung damit einen Beitrag, dass auf der Investitions-Seite soziale und ökologische Standards eingehalten werden und trägt so zu einem Richtungswechsel/Sinneswandel in ihrem Asset-Management bei. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird durch ein jährliches Screening-Verfahren geprüft und Asset-Manager werden ausgetauscht, falls gegen diese Prinzipien verstossen wurde.


26. März 2015

Neue wissenschaftliche Mitarbeiterin

Seit dem 1. März arbeite die promovierte Biologin Kirstin Kopp als wissenschaftliche Mitarbeiterin für die Velux Stiftung. Sie ist im Bereich Projektbegleitung tätig und verantwortlich für die Stiftungskommunikation.

Frau Dr. Kopp bringt langjährige Forschungserfahrung im Bereich aquatische Ökologie und Populationsgenetik, sowie einen CAS in Wissenschaftsjournalismus mit. Stiftungsrat und Geschäftsführung der Velux Stiftung freuen sich über diese wirkungsvolle Verstärkung unseres Teams.

 

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VELUX STIFTUNG
Gemeinnützige Stiftung zur Untersuchung der Forschung über das Tageslicht und in medizinischen Bereichen sowie zur Erhaltung der ökologischen Stabilität.
 
Adresse:
Velux Stiftung
Kirchgasse 42
CH-8045 Zürich

+41 (0)44 224 30 15
info@veluxstiftung.ch